Im Laufe meiner Recherchearbeit über den VEB Schirmfabik Karl-Marx-Stadt erhielt ich noch einiges an Unterlagen, Dokumenten und Dingen, die ich nicht für das Blog verwendet habe, aber an dieser Stelle nach und nach veröffentlichen möchte.

Berichtsheft für die Berufsausbildung zum Schirmmacher, 1952

Fr.L lernte ich bei meiner Ausstellungseröffnung in der Galerie Oscar kennen. Sie erzählte von einem vorhandenen Berichtsheft ihrer Mutter, die von 1952 bis 1991 in der Schirmfabrik arbeitete. Die Frau mit dem Schirm auf dem Foto ist die Mutter.
Besuch bei Fr.L. am 12.11.2025

Hr. A. brachte vergangene Woche sieben Stockschirme in meine Ausstellung in die Galerie Oscar und hinterließ seine Telefonnummer. Ein paar Tage später kamen noch zwei Fotos, die seine Schwägerin zeigen. Ihre Frisur und ihr Gesicht kenne ich – auf dem Foto, welches ich aus einem Nachlass erhalten habe. Sie sitzt in vorderster Reihe an einer Nähmaschine.
Hr. A erzählt, dass seine Schwägerin ehemalige Leiterin der Musterabteilung in Adorf war. Frau Hielscher erzählte bereits von ihr.
Telefonat mit Hr. A. 01.09.2025

„…mit großem Augenmerk habe ich im Open Space die Karte mit deinem Veranstaltungshinweis für den 28.5. gesehen. Augenmerk, weil der Schirmseidebeutel mich ansprang, habe selbst noch 2-3 Exemplar im Hause. Der Hintergrund ist ein persönlicher, meine Tante und ihre Zwillingsschwester arbeiteten in der Fabrik in Adorf. Somit bin als Kind mit diesen beliebten Produkten aus der Resteverwertung in Kontakt gekommen. Nicht wissend ob du es schon kennst, schicke ich dir im Anhang ein Bild. Leider erinnere ich mich spontan nicht an die Quelle, es könnte auch aus dem Nachlass meiner Tante stammen. Beide Frauen sind jedenfalls mit drauf.“ M.H.
Email vom 19.05.2025

„Guten Tag, ich bin bei der Suche nach DDR- Einkaufsbeuteln auf ihre Seite gestoßen und dachte vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Ich habe die beiden Beutel (siehe Fotos) bei Ebay erstanden als Ersatz für einen Beutel der vom Design her ähnlich war (lila weiss gestreift mit dem Wort „lifestyle“). Den Beutel hatten wir von einer Näherin, die in Adorf wohnte und in der Schirmfabrik arbeitete (wir hatten sie kennengelernt, als meine Mutter sich im Bulgarienurlaub ein wie es damals hieß „halbes Doppelzimmer“ mit ihr teilte.) Jetzt ist meine Frage, ob meine Beutel auch aus Adorf sind und ob es eine spezielle Serie war – das Design sieht ja sehr modern aus, war das die Arbeit einer Jugendbrigade oder einfach der Zeit 89/90 geschuldet?“ S.F.
Email vom 09.09.2023

„Ein weiteres Foto vom Montag wollte ich Ihnen nicht vorenthalten – siehe Anhang.“ A.G.
Fr. Weißbach, Hr. Rößler und ich waren eingeladen, um kurz über die Veranstaltung „Adorfer Frauen – Gespräch und Lesung“, die ich im vergangenen Oktober im Gasthof Adorf veranstaltete, zu sprechen.
Kultur im ländlichen Raum – eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. 11.07.2022, Villa Teresa in Coswig

„…meine Mama hat alle alten Foto-Schachteln durchgraben und leider nur ein einziges Bild zutage gefördert, auf dem ihr Schirm auch noch sehr blass rüberkommt. Die Aufnahme ist in Oybin entstanden, wahrscheinlich 1984.“ E.
Email vom 29.06.2022